Wetterchen

Junge, das war aber ein Gepuste letzten Sonntag! Es war zwar Unwetter angesagt, aber dass das mal wieder so ausartet, hat ja niemand vermutet.
Und wie immer war ich natürlich mittendrin in Buschhausen.
Eigentlich sah es so aus, als ob das Ungewitter schon vorbeigezogen sei. PUSTEkuchen! Innerhalb weniger Sekunden wurde es recht heftig dunkel und Regenmassen und Hagelsalven schossen aus dem Himmel. Der Wind blähte heftig. Nach ca. 3 Minuten war dann wieder alles zum großen Teil vorbei.
Wie hatte die Welt sich verändert! Draußen vor der Haustür war ein großer See entstanden. Die Gullys wollten einfach nicht mehr abwässern und stellten ihren Dienst ein. Einige Bäume waren müde, sie hatten sich auf die Seite gelegt und knickten ein. (Man beachte meinen heutigen gewaltigen Wortwitz, gähn…)
Wenige Minuten später war dann auch schon die Feuerwehr vor Ort und riegelte alles großflächig ab. Danach begann man, die schlafenden Bäume von den Fahrbahnen zu räumen.

Komisch, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass man sich dieses Mal schon etwas an das Chaos gewöhnt hatte. Der Mini-Tornado im Jahr 2004, der die Innenstadt verwüstete, hatte noch einigen Schrecken verbreitet. Diesmal war es schon anders. Man kannte die Bilder aus anderen Städten und Ländern. Diesmal war es halt bei uns. Na gut, es sind ein paar Bäume umgeknickt und Keller vollgelaufen. Diesmal waren wir dran. Demnächst wieder die anderen. Und dann vielleicht wieder wir.
Bin ich nur so abgestumpft oder ist das ein allgemeines „die Klimakatastrophe kommt und wir können’s doch eh nicht ändern“-Gefühl?

2 Antworten auf „Wetterchen“

  1. Hi mein Guter,

    ja ja das Wettererchen. Seit ich Denken kann unterhält man sich übers Wetter, und, was hat es gebracht. Genau, man ja einen Namen dafür gefunden, „die Klimakatastrophe“. Hier die Tipps meines Opa’s:
    1. Trage kein falsche Kleidung
    2. Pass auf Bäume auf, die kippen gerne um
    3. Wenn der Gully dicht ist, kannze nix machen und ruf die Feuerwehr.
    4. Bleib Zuhause

    Gruß Gerd

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