Warum diese Straßensperrung witzlos ist

Seit ein paar Tagen ist die Markgrafenstraße in Biefang gesperrt:

markgrafen1

Vonner anderen Seite auch:

markgrafen2

Zur Sicherheit ist die Straße noch einmal ein paar Meter vorher gesperrt:

markgrafen3

Aber eigentlich ist sie schon ab der Beerenstraße gesperrt:

beeren1

Vonner Neumühler Straße aus ist die Zufahrt ebenfalls gesperrt.

Wobei “gesperrt” jetzt ein eher dehnbarer Begriff ist. Gesperrt ist eine Straße für die meisten Autofahrer nur, wenn das rote Schild mit dem weißen Querbalken auftaucht. Ein weißer Kreis mit einem roten Rand bedeutet anscheinend, dass man sicherlich dort einfahren darf, wenn man nur genug “Anliegen” hat. Ein kurzer Blick in die Straßenverkehrsordnung zerstört diese Träume. Es gibt gewisse Ausnahmen, aber Fakt ist: Niemand, der nicht gerade dort wohnt sollte hier hinein- oder gar durchfahren. Große Töfftöffs eh nicht (explizit untersagt). Ich fürchte sogar, dass man hier Fahrräder schieben muss. Busse fahren hier auch durch, aber ich denke die dürfen das.

Nun ist die Praxis aber eine andere. Fast jeder fährt durch die Beerenstraße/Neumühler Straße, um die Umleitungen nicht in Kauf nehmen zu müssen. Die Umleitungen sind nicht unbedingt langatmig und schwierig. Dennoch fahren viele, sehr viele Leute einfach durch die Sperrung.

Ich muss zugeben, dass ich die Sperrung der Beerenstraße für PKW nicht unbedingt vonnöten halte. Klar ist dann die Neumühler Straße noch heftiger befahren als vorher. Aber den Aufwand hätte man sich auch gut und gerne sparen können. Schon vorher wurde die Neumühler immer als Abkürzung benutzt (bedingt durch das dämliche Stoppschild anner Markgrafenstraße und dem rauschenden Verkehr auffer Biefangstraße).

Mal gespannt, wann dort die Durchfahrt von den Ordnungshütern auf “Anlieger-Sein”-Tauglichkeit geprüft wird. Wird bestimmt lustig 🙂

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