Trend zum Neuanfang?

Nun sind auch zwei meiner All-Time-Heroes verschwunden: Rad & Schiene auf der Friedrich-Karl-Straße und Blumen Frensch auf der Marktstraße.

Dafür ist dann ein Eiscafé auf der unteren Marktstraße hinzugekommen. Wandelt sich die Innenstadt nun endlich zum Flanierviertel wie das Bermudadreieck in Bochum? Ich glaube immer noch, dass ein derartiger Wandel die letzte Chance für die Innenstadt ist. Restaurants, Kneipen, Cafés, Vergnügen und Kurzweil und zwischendurch ein bisschen was für die Nahversorgung. Größenwahnsinnig, wie ich nun mal bin, stelle ich mir sogar ein paar Clubs vor, die bis zum nächsten Morgen geöffnet haben (damals hießen die Dinger “Discos”). Und hinterher leicht angesäuselt zu Brötchen Josef und den Tag bis mittags aus-chillen lassen. Das wär’s doch?

Ich glaube daran, dass dies funktionieren könnte, selbst noch in Oberhausen. Allerdings glaube ich nicht daran, dass dies jemals umgesetzt und damit Realität wird Smiley Die Oberhausener Innenstadt ist und bleibt unbelebt. (Und daran kann auch ein regelmäßiger Stoffmarkt nichts ändern.)

Ach ja: Wo sind eigentlich die Spielgeräte und die Sitzbänke, die bis vor kurzem noch vor dem neuen Eiscafé standen? Ein kleiner, feiner Verlust. Schelm, wer…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.