Gemeinnütziges Gasthaus in Ost-Erfeld

Schon seit Jahren fahre ich an diesem Haus anner Arminstraße vorbei:

gemeinnuetziges_gasthausquer Das Haus ist anscheinend von 1913, wenn man der Inschrift Glauben schenken darf:gemeinnuetziges_gasthaus1913

Spannend an der Sache finde ich das leicht abgesetzte, hellere Rechteck. Wenn man sich dieses aus bestimmten Blickwinkeln ansieht, meint man Buchstaben erkennen zu können. Aber konkret konnte ich mir nie etwas zusammenreimen. Das hat mich extrem gefuchst! Man steht praktisch vor der Lösung und kann sie nicht entziffern.

Jetzt endlich habe ich den entscheidenden Tipp bekommen. Ein hilfreicher Geist aus der näheren Umgebung war vor 112 Jahren vor Ort und hat mir diese Postkarte mitgebracht:

gemeinnuetziges_gasthaus1915Die Karte ist von 1915 und zeigt des Rätsels Lösung: Das Haus war einst das “Gemeinnützige Gasthaus”. Dies stand auch so auf dem oben genannten Rechteck.

Rätsel gelöst, das nächste bitte!

Damals, Weihnachtsfeier in Lirich

Letztens bin ich beim ehemaligen Haus Elspas vorbeigekommen. Schade, das Gebäude ist etwas heruntergekommen. Aber das Köpi-Teil ist noch cool.

elspas1

elspas2Und dann fiel mir wieder ein, dass ich da vor hundert Jahren mal eine Weihnachtsfeier vonner Schule gefeiert habe. Ich konnte mich aber nur deshalb so gut daran erinnern, weil ich dort eine halbe Tischdecke mit einer Wunderkerze abgefackelt habe und ganz zum Schluss irgendwo inner dunklen Ecke mit Nicole geknutscht habe. Oder Silke.

Ich glaube, ich habe mich nie richtig dafür entschuldigt, dass ich die Tischdecke weggeflammt habe. Hier dann also meine offizielle Entschuldigung wegen der Tischdecke: Tut mir leid 🙂

Und nochmals danke an Nicole. Das war so toll, dass ich mich nach 100 Jahren noch daran erinnert habe. Oder doch Silke?

Übrigens ist die Wickstraße nach dem Gastwirt Wick benannt. Er war der erste, der dort gebaut hat. Auch vor hundert Jahren, oder so.

Letztens so, beim Einkaufswagenklauen

Ne, wir klauen mit Sicherheit keine Einkaufswagen. Kann man bei diesem Modell auch gar nicht:

nixklauGesehen beim Discounter am Babcock-Hochhaus auf der Duisburger Straße am Wohnpark Bebelstraße.

Das dicke rote Teil am Rad verhindert, dass man ab einer gewissen Entfernung zum Discounter das Dingen weiterschieben kann. Genügend kriminelles Potenzial und etwas Muskelkraft vorausgesetzt muss man den Wagen dann mitsamt Einkauf nach Hause tragen.

Dinge gibt’s …

Im Zum Eisenhammer

Der erste “richtige” Eintrag in diesem neuen Blog ist leider wieder die alte Leier vom Oberhausener tiefen Ab-Fall, diesmal im beschaulichen Zum Eisenhammer. Schon seit Wochen liegt dort dieser Abfall:

abfull

(Zumindest lag er bis mindestens gestern dort. Heute war ich nicht gucken 🙂 )

Klar, ich bin spießig und kleinlich und das sind nur zwei blaue Säcke wo vielleicht statt Abfall auch viel Geld drin sein könnte. Ein wenig peinlich finde ich die Sache aber, wenn man sich mal um 180 Grad dreht und den Blick auf das Gegenüber richtet:

doer

Oh, das ist ein Eingang der WBO … (Wofür war die WBO noch einmal zuständig?)

Aber vielleicht ist das nur ein wenig besuchter Nebeneingang für die Facility Manager? Oder gar nur ein Notausgang? Immerhin ist er videoüberwacht.

Und eigentlich tut es mir leid, dass ich den ersten “richtigen” Beitrag in diesem Blog schon wieder mit so stinklangweiligen Sachen versaubeutelt habe. Oberhausen eben.

Umzug

Kaum ist man monatelang in der Namib, schon passiert in Oberhausen genauso viel Spannendes wie in der namibischen Wüste: Null. Fast möchte ich behaupten, dass eine Wüste wesentlich spannender ist als Oberhausen.

Damit wenigstens wieder ein bisschen Leben in die Sache kommt, habe ich in der Zwischenzeit meine ganzen Blogs konsolidiert. Alle anderen Blogs verlieren hiermit sowohl ihre Gültigkeit als auch ihre Berechtigung auf ein digitales Dasein. Ich werde im Laufe der nächsten Tage (Wochen?) alle URLs auf diese Adresse umbiegen. Die uninteressantesten Blogs nehme ich komplett heraus. Kräht kein Hahn mehr nach.

Heck in der Eck

Der einsame Auflieger am Strekadener Volkspark rostet und grünspant seit Jahren vor sich her. Ich dachte, er sollte hier im Blog mal einen Platz bekommen:


(Gebrüder Heck war das Möbelgeschäft vor Porta, Finke und bald vermutlich Segmüller am einzig wahren Parkplatz in Strekade.)

Irgendwie korrekt

Letztens, im Westfriedhof:

rekursiv_schild

Das Schild hatte wohl keinen Bock mehr und hat sich daher selbst entsorgt 🙂

Der Neubau

Hej Ost-Erfelder, habt ihr den Bunker nicht gerade abgerissen? Warum baut ihr ihn nun neu? 🙂

bunker

Fast ganz weg

Ich hatte zwar damals gedacht, dass das Duisburger-Straßen-Babcock-Hochhaus nicht vor Ende des Jahres 2017 weg ist, aber in den letzten Wochen ging es doch etwas schneller. Nun ist es fast ganz weg:

fast_ganz_wegKomischer Anblick. Ich brauche wohl wieder einige Zeit, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber ehrlich gesagt: Das Hochhaus war ja wirklich eher ein schändlicher Fleck denn eine Augenweide.

Und nun, mein beliebter Spruch: Mal sehen, was kommt 🙂

PS: Auch an anderer Stelle fehlt schon länger etwas. Aber der Schatten bringt es noch an den Tag: