Linux, die Nachwehen.

Da war ich doch so stolz, dass ich nach nur wenigen Stunden Linux installiert bekommen habe.
Dann habe ich festgestellt, dass meine Systemfestplatte unter Windows irgendwie geschrumpft ist. Von ehemals 80 GB wurden nur noch 50 GB im Explorer angezeigt. Wo waren die restlichen 30 GB? In der Datenträgerverwaltung schlummerten 30 GB Festplatte und waren weder aktivier- noch formatierbar. Auch eine Zuweisung in einen NTFS-Ordner funkte nicht. Die 30 GB lagen einfach brach…
Also die ganze Litanei noch einmal von vorne…
Unter Knoppix mit gparted und qtparted herumhantiert. Partition auf 30 GB verkleinert, Neustart, Partition wieder auf 80 GB vergrößert. Mit fixmbr neue Partitionstabelle erzeugt. Nix. Ausser, dass in der Datenträgervewaltung nun eine große 80 GB Partition angezeigt wurde, der Explorer aber immer noch darauf beharrte, dass die Partition inzwischen nur noch 30 GB groß ist.
Listigerweise mit Windows ME CD gebootet und uraltes fdisk ausprobiert. Geht gar nicht. War auch nur ein kranker Vorschlag.
Systemfestplatte gesichert (was davon noch übrig war). Letzten Ausweg genommen mit testdisk. Partitionen suchen lassen. Und dann der kribbelige Teil: mit testdisk neue Partitionstabelle händisch geschrieben. Ich habe schon einmal die WindowsXP CD bereitgelegt, da ich unter keinen Umständen damit rechnete, dass Windows noch läuft.
Aber Windows lief. Und die verschollenen 50 GB waren wieder da. Schnell in der Datenträgerverwaltung einen neue Partition eingerichtet, formatiert und alles in Butter.
Jetzt habe ich zwar aus einer großen Partition zwei kleinere gemacht, aber ich lass‘ es jetzt lieber so, wie es ist.
Wieder einmal 2 Stunden verdaddelt. Na toll. Na ja. Geht so. Unbefriedigend. Egal. Oder doch nicht? … Hm…

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