Liebe Tannenbaum-an-den-Straßenrand-Steller,

da seid ihr nun Heiligabend früh um 12 Uhr losgegangen und habt noch einen Mitleidsbaum für wesentlich zu viel Geld ersteigert.
Nun, Mitte bis Ende Januar, merkt ihr plötzlich, dass sich so ein Nadelhaufen im Wohnzimmer doch irgendwie doof macht, zumal die Katzen darin herumturnen, um auch noch die letzte pieksige Nadel abzuschütteln. So kleine fiese Pseudo-Blätter können ganz schön weh tun, wenn man morgens barfuß durch das Wohnzimmer schlendert, um die Rouladen zu öffnen (ich meinte natürlich Schalosien, oder wie auch immer man das nach der Rechtschreibreformreform schreibt).
Jedenfalls wäre es nett, wenn ihr dann nächstes Jahr mal die Abholtermine einhaltet und die Tannengerippe nicht einfach so lieblos auf die Straße werft. Allerortens sieht man nun diese einsamen Wanderer auf der Fahrbahn oder am Wegesrand oder an sonstigen unüblichen Orten.

Kleiner Tipp: ein paar Dosen Haarspray und der Baum hält sich jahrelang! Dann braucht man nicht mehr 30 Euro für ein paar Tage Spaß ausgeben. Und besser für den Straßenverkehr wäre es auch. Ganz Mutige können den Baum auch komplett geschmückt und haargesprayt einmotten. Dafür brauchen sie dann am nächsten Heiligabend nicht um 12 Uhr lostrotten.

Klasse Idee, oder?

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