Gegensätze und die Marktstraße an sich

Gestern, auf der Marktstraße…
Die einen gehen, den anderen geht es gut:

gegensaetze

Es ist frustrierend zu sehen, wenn ein Geschäft mal wieder den Geist aufgibt. Vor allen Dingen, wenn das Geschäft schon ein paar Jährchen ansässig war. Bei vielen Geschäften Pop-up-Stores fällt es mir dagegen kaum noch auf, dass sie erscheinen und wenige Wochen später wieder verschwinden. Zu gering ist die Aufmerksamkeit, die sie erregen.

Nebenbei: Was mir in der letzten Zeit besonders aufgefallen ist: der Altersmedian der Marktstraßen-Besucher ist meiner Meinung nach gestiegen. Wobei ich auch mal davon ausgehe, dass die Menschenmassen (hüstel) auf der Marktstraße eher Anwohner denn Besucher sind.

marktstrasse

(Ich geb’s ja zu: Das Bild von der leeren Marktstraße da oben ist an einem Sonntag aufgenommen. Aber es soll ja auch nur ein Symbol sein 😉 )

Meckern kann ja bekanntlich jeder. Was fehlt, sind die tatkräftigen Unterstützer, die die Marktstraße wieder zu dem machen, was sie mal war (gähn). Mein Vorschlag dazu:

  1. Die Marktstraße sollte unter keinen Umständen wieder zu dem gemacht werden, was sie mal. Das funktioniert nicht mehr. Es wäre nur ein verzweifelter Versuch einer Zustandskopie von vor 30 Jahren. Ich stelle mir da lieber eine Kopie des Bermuda-Dreiecks in Bochum vor. Jubel, Trubel, Gastronomie bis spät in die Nacht. Willkommen in Oberhausen, wo die Nacht nie aufhört. Hach, wäre das schön…

Die Crux: Natürlich ist mein erster und einziger Vorschlag (wenn überhaupt) nicht in realistischen Zeiträumen durchführbar und daher bleibe ich bei meiner subjektiven Einschätzung, dass die Marktstraße auf längere Sicht klinisch tot ist und eher vegetiert denn lebt.
Aber hey, man kann ganz viele überflüssige Sachen ganz billig einkaufen (wenn man darauf steht). Immerhin etwas 🙂

Bevor ich’s vergesse: Eventuell in Bälde kommt ja das Wunder-Dachgarten-Verwaltungsgebäude, das alles wiederbelebt. Das Loch ist schon da:

loch

Eine Antwort auf „Gegensätze und die Marktstraße an sich“

  1. Die Idee mit dem Bermuda-Dreieck kam mir auch in den Sinn, da ich ebenfalls von einem Versuch der Widerbelebung ncihts halt. Zwar träume ich mich hin und wieder in das Leben der 70/80/90er zurück, aber es wird einfach nie mehr wieder so werden, wie es mal war.

    Kaufhof platt machen, Netto braucht niemand. Ein große Rasenfläche mit Gastronomie herum, die Currywurst am Kaufhof kommt auch mit 😉 Eine Verbindung/Verlängerung zum Saporoshje und mehr Veranstaltung a la Feierabendmarkt, Oldtimer-Treffen, Weiße Nächte,…

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