Damals, in der Zuckerwarenfabrik

In der Styrumer Straße ist mir schon öfters ein Haus mit diesen Zeichen aufgefallen:

zuckerwarenfabrik

Ein „F“ und ein „W“ mit einer Art Äskulapstab.

Glücklicherweise steht auch direkt das Herstellungsdatum dabei:

erbaut

Und was war das einmal? Die Lösung ist einfach. In der Styrumer Straße gab es die “Westdeutsche Zuckerwarenfabrik”. Eine zeitgenössische Reklamemarke zeigt Details:

werbung

Ein Blick in das Branchenbuch von damals enthüllt dann weitere Geheimnisse:

reklame

Das oben genannte Haus gehörte einem Franz Wens. Und ihm gehörte die Westdeutsche Zuckerwarenfabrik. Ich vermute mal, dass das Haus sein Wohnhaus war und ein paar Meter weiter die “Fabrik” stand.

Warum da allerdings ein Äskulapstab an der Fassade ist, kann ich nicht wirklich erklären. Ist das am oberen Ende des Stabs vielleicht eine Art Zuckerrübe / Blüte?

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