Heute Morgen, Wasserfluten in Ost-Erfeld, Abfallendes und Rottendes

Gestern hat es auf der Ost-Erfelder Straße ein Wasserrohr zerrissen. Deswegen ist die Straße zwischen der Brottoper Straße und der Cheruskerstraße gesperrt.

Da ich heute Morgen eh auf dem Weg zu einem Bunker war, habe ich dort mal kurz angehalten. Eigentlich habe ich tosende Wassermassen erwartet, so wie es einige Symbolbilder dargestellt haben. Allerdings ist da nicht mehr viel, nur noch ein paar werkelnde Menschen.

wasserbruch(kein Symbol-, sondern Faktenfoto)

Die Arbeiten dort werden vermutlich noch etwas länger dauern. Ein weiträumiges Umfahren der Stelle ist ratsam. Die einzige praktikable Umleitung führt über die Wittekindstraße. Aber Obacht! Dort ist eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Es würde mich nicht wundern, wenn “man” die Gelegenheit beim Schopfe packte …
(Auf der Cheruskerstraße gibt es übrigens noch einen kleinen Erdbunker, aber das nur am Rande.)

Irgendwie war ich ein wenig enttäuscht ob der enormen Wasserfluten, deswegen habe ich noch mal einen kurzen Abstecher zur Burch Vondern gemacht. Dort war auch nix Spannendes, aber auf dem Parkplatz ein paar Meter weiter fängt die Abfallhäufung wieder an. Ich möchte nur schon einmal darauf hinweisen:

apfel1

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Und da ich gerade in Stimmung war, bin ich noch weiter durchgedüst zur allseits beliebten Jagdstraße. Ach, es ist ein Trauerspiel! Seit Jahren verrotten hier die “Häuser”. Nix geht. Oder vielleicht doch? Immerhin hieß es Ende letzten Jahres, dass ein paar von den Mauerresten verkauft wären. Die (mehr oder weniger ebenfalls vor sich her gerotteten) Gerüste an der Außenseite sind inzwischen nicht mehr zu sehen. Und vielleicht stimmt ja die Aufschrift mit „50 % verkauft!“?

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Mal sehen, was kommt.

Eben noch, anner Friedenstraße

Irgendwie habe ich das verdrängt, aber die Sankt-Martin-Schule wird in Bälde tatsächlich abgerissen. Sie weicht (nein, keinem Supermarkt und keiner Altenwohnung) einer Kita. So steht es geschrieben, direkt unter der Bandwurm-Überschrift:

stmartin1.jpgSo richtig viel weiß ich über die Schule nicht. Sie war für mich immer nur ein Gebäude anner Friedenstraße.

stmartin2

stmartin3

Nun ist sie bald weg.

Kleine Bemerkung am Rande: Ich glaube, dass die Friedenstraße (und die nähere Umgebung) in 24 Stunden Echtzeit circa 600 Stunden Filmmaterial für Realityshows bietet. Meine Güte, was für ein Pflaster! Ich hatte teilweise richtig Angst.

Kontrastprogramm

Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe. Aber das allerallerschlimmste Wetter ist für mich Schnee, Eis und Kälte. Ehrlich, ich kann leidenschaftlich über den Ekel-Winter und das dazugehörige Wetter streiten. Stundenlang. Jede einzelne Schneeflocke wird von mir persönlich beschimpft.

Da zurzeit der Wetterzustand alles andere als annähernd nett ist, musste ich schnell ein paar Sommerbilder von diesem Jahr heraussuchen, damit ich nicht in totale Depression verfalle.

Schön war es anner Emscher:

emil

Auch gut war das Waldteichgelände:

sonne_nix

Ebenso das Gölf-Gelände in Ost-Erfeld – schön bunt, wenn auch fies langweilig:

goelf

Ein bisschen Sonne und viel Nebel gab es dagegen inner Hühnerheide:

irgendetwas

Ich glaube, ich druck’ mir die Bilders jetzt in riesengroß aus und warte dann gespannt auf gutes Klimawandelwetter.

Bin ich eigentlich der Einzige …

…, den es extrem verstört, wenn er in seinem Discounter tote Baby-Oktopusse in Gläsern findet?

babyoktopus

Ich möchte niemandem vorschreiben, was er wie isst. Mir ist klar, dass man auf dieser Erde alles irgendwie essen kann. Ich weiß auch, dass viele unserer Lebensmittel früher mal ein Gesicht hatten.

Aber selten habe ich in meinem Supermarkt so etwas gesehen, was mich in 3 Sekunden von “normal” auf “extrem verstört” gebracht hat. Das sind meine Momente, wo ich mal kurz über alles nachdenke und mitten im Supermarkt mein Weltbild korrigiere.

Bin ich der Einzige?

Gruselstimmung

Von Zeit zu Zeit brauche ich ein bisschen Gruselstimmung. Deswegen war ich heute mal wieder in der Jagdstraße. Die dortige stadtbekannte Abriss-Siedlung eignet sich hervorragend für Gruselfotos. Oder als Kulisse für atomare Nachkriegsschauplätze.

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Ich weiß gerade nicht, wie der aktuelle Sanierungsstand der zwei Häuserzeilen sein sollte. Von außen sieht mir das mehr wie Stillstand aus.

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(Das da oben war wohl mal ein  Kinderspielplatz.)

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Um das Gelände herum liegt haufenweise Abfall verstreut. Das ist allerdings nicht das Schlimmste. Ich finde das ganze Gelände recht gefährlich. Und zur Zeit ist die Umzäunung wieder einmal teilweise “umgefallen”.

Da fällt mir ein: Die ehemalige Grusel-Siedlung inner Edmundstraße in Biefang wird zur Zeit von gruselig auf modern umgerüstet saniert und sieht schon ganz hübsch aus. Mal gespannt, ob der Jagdstraßen-Gruselsiedlung das gleiche widerfährt.

Oh no, more snow!

Wenn es irgend etwas gibt, was ich wirklich hasse, dann ist das Schnee. Womit habe ich bloß diesen Anblick verdient:

tristesse

Tristesse macht sich breit 🙁

Usselich V2.0

Nicht nur der blöde Schnee ist da, auch die doofe Sonne kommt kaum aus dem Quark, wie man in Ost-Erfeld sehen kann:

usseligv2

Alles usselich, bäh!

Usselich V1.0

Zack! da ist schon wieder November, bald ist Ostern, dann ist endlich wieder Sommer.

Aber vorab eine neue Serie mit usseligen Motiven, passend zur generellen Stimmung in Oberhausen.

usselich1

Alles usselig, bäh!