Papierkram

Jetzt sind meine Lieblingspapiercontainer doch tatsächlich abgebaut. Das ruft Probleme hervor, da wir zur Zeit noch keine Blaue Tonne haben (ist diese Reihenfolge nicht verkehrt?).
Nun muss ich wohl oder übel ein paar Kilometer fahren, um meinen Papierkram zu entsorgen.
Ich könnte auch einige Papiercontainer nutzen, die etwas näher sind. Da gibt es allerdings das nächste Problem: man kann die Straße, wo die Dinger stehen, eigentlich nur befahren, wenn man Anlieger ist. Hurra. Immer ich…
Am besten ist es wohl, ich sammel‘ den ganzen Schrott und mache ein Osterfeuer. Ach ne, auch verboten.
Wie auch immer, dann schon mal frohe Ostern und so!

Papier

(Um den Kalauer mal vorweg zu nehmen: es geht nicht um betrunkene Scheibengasbehälter.)

Endlich gibt es auch in Oberhausen blaue Tonnen für den Papiermüll. Im Gegensatz zu anderen Mülltrenn- und Sammelwahnaktionen (grün, gelb, braun) finde ich das richtig Klasse.
Leider werden jetzt die „alten“ Papiercontainer nach und nach abgebaut und es bleibt nur ein kleiner Rest an verschiedenen Standorten übrig.
Private blaue Tonne heißt dann aber auch, dass es nicht mehr reicht, aus seinen geheimen Dokumenten die Adresse herauszureißen. Nein, sobald so etwas in der blauen Tonne liegt, weiß mindestens die halbe Straße von deinem letzten Vollstreckungsbescheid. Also reißt du die Adresse fein säuberlich heraus und klebst den Rest in eine dicke Lage Zeitungen. Das ganze Zeug zu schreddern wäre wahrscheinlich noch viel verdächtiger für deine Nachbarn.
Und hast du schon einmal versucht, die Verpackung von deinem 2 Meter Plasmafernseher in eine einzige blaue Tonne zu zwängen? Beim kleinschnibbeln mit dem scharfen Cuttermesser säbelst du dir garantiert ein paar Fingerteile ab. Also packst du das ganze Gerödel in dein Auto (Rückbank umklappen, sonst passt es nicht!) und machst dich auf die Suche nach einem herkömmlichen Papiercontainer. Wenn du einen gefunden hast, ist der mit Sicherheit voll. Du stellst deinen Kram fein säuberlich daneben (wie hunderte vor dir auch) und wirst gleich darauf von einem netten Herrn des Ordnungsamtes angesprochen…
Nun ja, vielleicht etwas übertrieben. Aber ich hoffe, dass die alten Papiercontainer nicht komplett abgebaut, aber öfters geleert werden.
Ansonsten sucht man sich einen Messie in der Verwandtschaft und liefert seine Zeitungen dort ab 😉

Liebe Tannenbaum-an-den-Straßenrand-Steller,

da seid ihr nun Heiligabend früh um 12 Uhr losgegangen und habt noch einen Mitleidsbaum für wesentlich zu viel Geld ersteigert.
Nun, Mitte bis Ende Januar, merkt ihr plötzlich, dass sich so ein Nadelhaufen im Wohnzimmer doch irgendwie doof macht, zumal die Katzen darin herumturnen, um auch noch die letzte pieksige Nadel abzuschütteln. So kleine fiese Pseudo-Blätter können ganz schön weh tun, wenn man morgens barfuß durch das Wohnzimmer schlendert, um die Rouladen zu öffnen (ich meinte natürlich Schalosien, oder wie auch immer man das nach der Rechtschreibreformreform schreibt).
Jedenfalls wäre es nett, wenn ihr dann nächstes Jahr mal die Abholtermine einhaltet und die Tannengerippe nicht einfach so lieblos auf die Straße werft. Allerortens sieht man nun diese einsamen Wanderer auf der Fahrbahn oder am Wegesrand oder an sonstigen unüblichen Orten.

Kleiner Tipp: ein paar Dosen Haarspray und der Baum hält sich jahrelang! Dann braucht man nicht mehr 30 Euro für ein paar Tage Spaß ausgeben. Und besser für den Straßenverkehr wäre es auch. Ganz Mutige können den Baum auch komplett geschmückt und haargesprayt einmotten. Dafür brauchen sie dann am nächsten Heiligabend nicht um 12 Uhr lostrotten.

Klasse Idee, oder?

Hurtig, hurtig!!!

Da war ich heute mal an der Hauptpost am Bahnhof und musste die Fußgängerampel an der Friedrich-Karl-Straße benutzen.
Ich war etwas verwirrt, als ich plötzlich in der Mitte stand und die Fußgängerampel zeigte schon wieder Rot.
Da ich ausnahmsweise mal nicht träumend durch die City schlenderte sondern das feste Ziel „Post“ vor den Augen hatte, glaubte ich anfangs an einen Zufall.
Selbstverständlich postierte (Ha! Wortspiel!) ich mich danach vor der Ampel und beobachtete sie ein wenig. Keine Frage: die Ampel zeigt nur für ein paar Sekunden Grün. Gerade genug Zeit für einen durchschnittlich begabten Läufer, um die Mitte zu erreichen. Ich bin wirklich noch nicht schlecht zu Fuß, aber auch behenden Schrittes schaffe ich gerade mal drei Viertel der Strecke. Das letzte Stück sollte man dann schon hechten, denn augenblicklich fahren die wartenden Autos an.
Für ältere Leute oder Kinderwagen ist diese Ampel nicht geeignet. Wohl aber für Hochleistungssportler. Vielleicht sollte man diese Ampel mal etwas feintunen?
Na denn mal einen guten Rutsch und bis zum nächsten Jahr!

Alles neu… Denkste!

Tja, da habe ich meinen Mund mal wieder zu voll genommen!
Monatelang habe ich ein Update meiner Homepage versprochen. Und was ist jetzt dabei herausgekommen? Nix. Nun ja, wenigstens ist die alte Seite wieder online.
Einige Leute haben mir immer wieder geschrieben, ich soll doch bitte wieder meine Seite reaktivieren. Da ich natürlich wieder etwas schönes (hoho!) ins Netz stellen wollte, habe ich mich mit einigen (allen verfügbaren?) Autorensystemen herumgeschlagen und alles ausprobiert. Aber ich werde alt. So neumodische Dinge sind nichts mehr für mich. Ich bin kläglich gescheitert. Keins von den Systemen wollte so, wie ich es gerne hätte. Also bleibe ich bei den Dingen, die ich beherrsche und mache das jetzt auf die alte Art. Per aspera ad astra oder so…
Ich verspreche nichts mehr, was ich halten kann. Versprochen 🙂

Zurück

Guten Tag,

seit dem 1.9.2007 bin ich wieder offizieller Oberhauser.

Meine Homepage drömelt noch ein wenig in Ibbenbüren herum. Sie hat aber versprochen, in Kürze auch wieder hier zu sein.

Mal sehen, was kommt 😉

Gute Grüße,

der Uli.