Letztens, als ich schlau sein wollte

Vor einiger Zeit habe ich mir ein Digitalradio -Radio (“DAB+”) gekauft. Nicht, dass ich zwingend Radio hören will. Ich kann Radio nicht ausstehen und bekomme nach wenigen Minuten schon mittelmäßig einen an der Mütze von dem Geblubber. Aber meine Frau denkt da ganz anders. Sie findet es toll, wenn den ganzen Tag über beiläufig das Radioteil dudelt. Sie bekommt aber mittelmäßig  einen an der Mütze, wenn der Empfang mal wieder so schlecht ist, dass es knarzt und rauscht und man nichts versteht. Weil man den Frauen ja immer jeden Wunsch erfüllen sollte Weil ich so technikbegeistert bin, habe ich mich daher schon vor einiger Zeit zum Kauf eines “DAB+” -Radios entschlossen.

Irgendwie fristet digitales Radio ja inzwischen ein Nischendasein. Vor wenigen Jahren hochgelobt, verschwindet es (in meinen Augen) mehr und mehr in der Versenkung. Aber da ich auch Nischenprodukte ausprobiere (ich hatte tatsächlich einmal einen Minidisc-Recorder, ein sauteures DAT-Gerät und hab meine Videos auf Betamax geguckt), war ich natürlich gespannt auf die erste Inbetriebnahme.

Radio eingeschaltet, Sendersuchlauf gestartet und wenige Sekunden später hatte ich digitales Radio. Und der geniale Nebeneffekt: Man braucht nicht einmal die Uhr im Radio zu stellen, das geht automatisch! Das war dann aber auch alles an Vorteilen. Der Rest ist lediglich zum Erbrechen. Klar, der Empfang ist klar. Da rauscht und knarzt nix. Wenn die Antenne keinen Empfang hat, bleibt das Radio einfach stumm.

Wir haben (wie wohl überall in NRW) lediglich 24 Sender. Einige große Bekannte sind darunter. Die meisten Sendernamen habe ich allerdings noch nie wirklich gehört.

Und, Moment mal: 24 Sender in der digitalen Welt? 24? Vierundzwanzig? Ich hätte wohl lieber vorher mal das Handbuch über das digitale Radio lesen sollen. Arbeitet man sich tiefer in die Materie ein, findet man eine völlig verworrene Geschichte. Eigentlich sollte UKW schon längst abgeschaltet sein, zugunsten vom digitalen Radio. Eigentlich ist ein Parallelbetrieb von digital und analog eine Verschwendung von Gebühren. Eigentlich ist digitales Radio aber im Endeffekt billiger als UKW. Eigentlich gibt es Radiosender, die digitales Radio fürchten und lieber auf Internetradio setzen (?). Eigentlich ist digitales Radio in Deutschland recht unbekannt und wird in meinen Augen auch nicht wirklich beworben. Und so weiter und so fort. Das Internetz ist voll von Beiträgen, die mich ratlos und manchmal ein wenig wütend zurückgelassen haben. Die ganze digitale Show läuft jetzt schon seit Jahren und niemand kommt wirklich aus dem Quark.

Mein Fazit: Der Kauf vom ultratollen Radiogerät war ein Griff ins Klo. Die einzigen Vorteile sind, dass ich eine Uhr habe, die sich automatisch einstellt und eine Frau, die wieder mal ein Stückchen glücklicher ist, weil sie rauschfrei hören kann. Oder könnte. Wir haben das Teil nämlich außer Betrieb genommen. Es hat für uns keinen Bedarf, weil wir festgestellt haben, dass wir 100000++ Radiosender auch über Amazons Alexa Anbindung an TuneIn hören können.

Wir haben also wieder einmal gut ein Kilo Elektroschrott produziert. Was mich dann spontan zum nächsten Thema bringt, das ebenfalls ein enormes Ärgerpotential bereithält: “DVB-T2”. Aber das ist eine andere und noch viel, viel ärgerliche Geschichte …

Umzug

Kaum ist man monatelang in der Namib, schon passiert in Oberhausen genauso viel Spannendes wie in der namibischen Wüste: Null. Fast möchte ich behaupten, dass eine Wüste wesentlich spannender ist als Oberhausen.

Damit wenigstens wieder ein bisschen Leben in die Sache kommt, habe ich in der Zwischenzeit meine ganzen Blogs konsolidiert. Alle anderen Blogs verlieren hiermit sowohl ihre Gültigkeit als auch ihre Berechtigung auf ein digitales Dasein. Ich werde im Laufe der nächsten Tage (Wochen?) alle URLs auf diese Adresse umbiegen. Die uninteressantesten Blogs nehme ich komplett heraus. Kräht kein Hahn mehr nach.

Heck in der Eck

Der einsame Auflieger am Strekadener Volkspark rostet und grünspant seit Jahren vor sich her. Ich dachte, er sollte hier im Blog mal einen Platz bekommen:


(Gebrüder Heck war das Möbelgeschäft vor Porta, Finke und bald vermutlich Segmüller am einzig wahren Parkplatz in Strekade.)

Erinnerungstag

Heute ist Erinnerungstag. Sag ich einfach mal so …

Wie viele Verwandte hast du? Mache dir eine Liste von all deinen Verwandten.
Dann schreibe daneben, wann du sie das letzte Mal gesehen hast. Oder besucht hast. Oder mit ihnen gesprochen hast.
Wie viele Verwandte sind in den letzten Jahren gestorben? Hattest du vorher noch die Gelegenheit sie zu besuchen und mit ihnen zu reden?

Ist es nicht erstaunlich, dass man viele Verwandte schon seit Monaten oder gar Jahren nicht gesehen hat?
Ist es nicht frustrierend, dass einige schon tot sind und in Vergessenheit geraten sind?
Ist dein Leben wirklich so spannend und aufzehrend, dass du keine Zeit mehr für deine Verwandten hast?

Und nun schreibe in deine Liste, wann du deine beinahe vergessenen Verwandten mal anrufst oder ihnen spontan einen Besuchs abstattest. Oder ihnen wenigstens noch ein Blümchen aufs Grab legst.
Nimm dir vor, dass du diese Liste bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgearbeitet hast.

Wenn du damit fertig bist, mache dir eine neue Liste mit deinen Freunden und Bekannten und „arbeite“ sie auch ab.

Und wenn du dann damit fertig bist, fange wieder von vorne an.

Dein Leben dreht sich wahrlich nicht nur um dich. Du musst auch Zeit für diejenigen investieren, die dir mal lieb und/oder wichtig sind/waren.

Jeder Tag sollte ein Erinnerungstag sein.

Jetzt reicht’s

2016: Danke, dass du endlich gehst!

bitte_leeren

Meine ich das nur oder war 2016 wirklich so ein verdammt bescheuertes Jahr?
Aber ich mache mir keine Hoffnung, dass 2017 wesentlich besser wird 🙂

Wie auch immer, vielen Dank fürs Zuschauen.
Ich ziehe mir jetzt 90er-Jahre-Hits rein, trinke Fanta und guck den Leuten zu, die ihr Geld verpulvern.
Horidoh, bis gleich im neuen Jahr!

AND DON’T DRINK AND DRIVE!

Klappe, die 600.

Wenn ich meinem WordPress Dashboard glauben darf, dann ist dies mein 600. Eintrag in diesem Logbuch. Hurra.

In letzter Zeit ist es etwas still in diesem Blog geworden. Irgendwie hat man auch keinen Bock zu bloggen, wenn man seine Freizeit monatelang auf den Malediven verbringt und dort nach seltenen Erdmineralien taucht. Der Traum vom zweiten Klondike-Goldrausch hat sich jedoch als Illusion entpuppt 🙂

Ich habe ziemlich viel nachgedacht in letzter Zeit. Über Oberhausen, die Welt, Aliens, das Leben, Zeit, Freunde, beleuchtete Kloschüsseln und weitere wichtige Themen.

Aber ich fange mal mit “Oberhausen” an: Wie steht’s denn zurzeit so in Oberhausen?
Ich finde, dass es in den letzten Monaten in vielen Bereichen zumindest nicht wesentlich schlimmer geworden ist. Es gab schon Jahre, in denen es viel mehr drüber und drunter gegangen ist.

Wenn ich mich durch die Meldungen des Pressewalds schlage, muss ich feststellen, dass es streckenweise sogar richtig langweilig gewesen sein muss. Die Saure-Gurken-Zeit hat anscheinend monatelang angehalten, bis sie nahtlos in die jetzige Winterdepression überging. Zeitungsmacher muss ein ziemlich zermürbender Job sein, wenn man nur über wenig berichten kann.
But that is none of my business 🙂

Mich interessieren anscheinend eh nur noch die kleinen Dinge am Wegesrand. Wie zum Beispiel das hier:

restmuell

Falls es jemand erkennt: Das sind die teilweise künstlerischen Überreste von der Stadtteilbücherei Strekade. Mittig ein Mosaikteil. Rechts der Begriff für was da in Wahrheit stattfindet.

Überhaupt scheint Müll ein überragendes Oberhausen-Thema (wenn nicht sogar das Thema #1) gewesen zu sein. Müll eignet sich hervorragend als Füllmaterial. Füllmüll.

Daneben wurde noch ein wenig über den Straßenverkehr diskutiert. Entstehende und von uns gegangene Baustellen. Parkplatzsuche, Knöllchen, Radfahrrüpel und ein inzwischen deutschlandweit berühmter Korso quer durchs Stadtgefüge.

Die leidende Innenstadt scheint immer leidender zu werden. Nicht bemitleidenswert, aber dafür unangenehm unleidlich.

Auch die zahllosen Bombenentschärfungen in Holten eignen sich hervorragend als Dauerfüller.

Der neue Oberbürgermeister wurde ebenfalls hier und da bewertet und diskutiert. Eigentlich kommt/kam er dabei ganz gut weg.

Wie gesagt, es ist meiner Meinung nach nicht wesentlich schlimmer geworden in Oberhausen. Eher ziemlich langweiliger.

Mehr dazu in der nächsten Folge 🙂

Gefunden!

Liebe findet sich an den kuriosesten Orten.

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Manchmal auch auf dem Teller.

In eigener Sache

Ich habe mal wieder einen neuen Blog: www.uhuhn.de.

Dort finden diejenigen Bilder und Geschichten ihren Platz, die so gar nicht in meine anderen Blogs hineinpassen.

Zur Zeit ist nicht viel los, aber es kommt 😉

17 Jahre

17jahrKein Scherz: Im April (also seit heute) ist meine Homepage 17 Jahre online.

Happy Birthday 🙂

Und nächstes Jahr ist sie dann endlich volljährig.

 

Frohe Eiersuche

Und wie jedes Jahr zu dieser Zeit an dieser Stelle derselbe abgeflachte Witz mit den versteckten Rieseneiers…

eiar Gähn.