Erstürmt

Kaum weilt man ein paar Tage auf der Iberischen Halbinsel, schon rafft ein Sturm große Teile Oberhausens dahin.

Ich kann mich noch sehr lebhaft an die Windhose von 2004 erinnern, die eine Schneise durch die Oberhausener Innenstadt gezogen hat. Ich war damals mittendrin und bin drei- bis fünfmal Angstgestorben. Diesmal war es wohl nicht ganz so schlimm aber dafür flächendeckender.

Heute war ich dann mal in Vonderort gucken, wie es denn so aussieht. Schlimme Befürchtungen hatte ich schon vorher. Und selbstverständlich sind die Befürchtungen bestätigt worden.

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Gebt mir eine Kettensäge! So schwer kann Kettensägen nicht sein!

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Ich habe es nur ein paar Meter bis nach Vonderort hinein geschafft (Nordteil, hinterer Eingang), danach war ich schon frustriert und bin umgekehrt.

Auch nach zwei Wochen sieht es nicht so aus, als ob sich jemand große Mühe gegeben hätte, den Park wieder halbwegs in Urzustand zu versetzen. Ich bin dann mal in den Kaisergarten gefahren und habe da geguckt. Dort sieht es ein wenig besser aus, immerhin sind die Wege fast wieder alle begehbar. Aber Vonderort sieht aus, als ob es abgeschrieben sei. Das ist sehr schade.

Ach ja: die abgefackelte Bude von vor ein paar Wochen steht immer noch so da wie von vor ein paar Wochen. War ja abzusehen… Und der Spielplatz nebenan entbehrt inzwischen jeglicher Spaßgrundlage. Das ist alles sehr frustrierend und bestätigt nur meinen Verdacht, dass Vonderort langsam aber sicher in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

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