Bi-Ba-Busfahren in I-A-Oberhausen

Alle paar Jahre frage ich mich, ob es Sinn macht, auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Letztens war es wieder soweit.

Ich wohne in Holten und muss jeden Morgen bis kurz vor 7 Uhr zur Duisburger Straße, Nähe Hansastraße. Mit dem Auto fahre ich morgens 15-17 Minuten hin, nachmittags 18-20 Minuten zurück. Mit dem Rad brauche ich ca. 35 Minuten. Laufen würde über eine Stunde dauern.

Mit dem Bus bräuchte ich morgens mindestens 40 (bis 53) Minuten, wobei darin mindestens 10 (teilweise bis zu 25!) Minuten Fußweg eingeplant werden. Ich muss dazu mindestens einmal umsteigen. Wenn ich nachmittags zurückfahre, gibt es sogar eine Verbindung,bei der ich dreimal umsteigen müsste.

Das ganze kostet mich als Einzelticket 2.50 Geld (also pro Fahrt).

Wenn ich nun überlege, was ein Auto im Jahr kostet und was mich ein Dauerticket im ÖPNV kostet, würde ich vermuten, dass das Auto teurer ist (leider kann ich den Online-Ticketberater der Stoag gerade nicht nutzen, da kommt ein Serverfehler, ich werde das Ergebnis aber nachreichen).

Aber möchte ich deswegen auf den Bus umsteigen? Der einzige Vorteil wäre im Winter, wenn Tiefschnee liegt und ich nicht zwingend mit dem Auto fahren möchte. (Kann es sein, dass im letzten Winter die Busse dann auch nicht gefahren sind?)

Ist Busfahren stressfreier? In meinen Augen nicht. Einzelne Verspätungen gibt es hier auch, genau so wie Staus (minimal abgeschwächt durch Busspuren).

Vermutlich bleibe ich also beim Auto. Schade, mit dem Bus zu fahren war zwar mal wieder eine nette Idee, aber leider nicht perfekt.

Ach ja, die Fahrplanauskunft der Stoag hat mich an den Rand der Verzweiflung getrieben. Ich brauchte ein paar Anläufe, bis ich Abfahrt- und Zielort korrekt eingegeben und die “Gebrauchsanweisung” durchschaut hatte. Der Online-Ticketberater funktioniert zur Zeit bei mir überhaupt nicht, da kommt ein Serverfehler.

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