Gruselstimmung

Von Zeit zu Zeit brauche ich ein bisschen Gruselstimmung. Deswegen war ich heute mal wieder in der Jagdstraße. Die dortige stadtbekannte Abriss-Siedlung eignet sich hervorragend für Gruselfotos. Oder als Kulisse für atomare Nachkriegsschauplätze.

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Ich weiß gerade nicht, wie der aktuelle Sanierungsstand der zwei Häuserzeilen sein sollte. Von außen sieht mir das mehr wie Stillstand aus.

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(Das da oben war wohl mal ein  Kinderspielplatz.)

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Um das Gelände herum liegt haufenweise Abfall verstreut. Das ist allerdings nicht das Schlimmste. Ich finde das ganze Gelände recht gefährlich. Und zur Zeit ist die Umzäunung wieder einmal teilweise “umgefallen”.

Da fällt mir ein: Die ehemalige Grusel-Siedlung inner Edmundstraße in Biefang wird zur Zeit von gruselig auf modern umgerüstet saniert und sieht schon ganz hübsch aus. Mal gespannt, ob der Jagdstraßen-Gruselsiedlung das gleiche widerfährt.

Vorhin, beim ostersonntäglichen Ausflug

Letztens habe ich ja das weggefallene O am Strekadener Rathaus bemerkt. Vorhin ist mir aufgefallen, dass das andere O auf der Vorderseite ebenfalls weg ist:

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Vielleicht ist ja gerade Frühlingsputz und die Os werden blankgerieben? Oder brauchte jemand zu Ostern zwei stilisierte Rieseneiers? Oder die kommen nie wieder und werden eingemottet? (Stören vielleicht das Strekadener Stadtbild?)
Wie auch immer, kann ich die Os dann haben, falls sie niemand mehr benötigt? 🙂

Frohe Eiersuche

Und wie jedes Jahr zu dieser Zeit an dieser Stelle derselbe abgeflachte Witz mit den versteckten Rieseneiers…

eiar Gähn.

Vorhin, inner Sackgasse

Weil es gerade wieder aktuell ist: Der alltägliche Abfall-Hot-Spot anner Friesenstraße/Hünxer Straße.

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Ich frage mich, was passieren würde, wenn man die Container, die zur Friesenstraße stehen (und einen prima Sichtschutz abgeben) einfach mal weglassen würde.
Vermutlich würde das niemanden vom illegalen Ablagern abhalten, aber einen Versuch wäre es wert.

Die schönste

Oder wenigstens eine der wenigen schönen Fassaden in Oberhausen:

fassade

Das Teil sieht richtig harmonisch aus, auch wenn ich nicht viel von harmonischen Fassaden verstehe. Aber immerhin wirkt diese Fassade hundert Male schöner als Heads with no eyes:

no_eyes

Und wenn ich die leichtbekleideten Frauen da oben so sehe, fällt mir spontan der Kreisverkehr anner Concordiastraße wieder ein. Wie geht’s denn da weiter? Ist ja jetzt auch schon wieder ein paar Jahre her…

Schon bald, Jubiläum

Bevor ich’s vergesse: Lirich feiert bald das Jubiläum “1 Jahr gesperrte Katharinenstraße”.

jubilaeumLirich war in den letzten Monaten öfters mal das Ziel von Umleitungen, Baustellen, Verkehrsbehinderungen etc. Zur Zeit ist die Situation erträglich.

Von meiner Seite aber auf jeden Fall schon mal herzlichen Glückwunsch zu 1 Jahr Straßensperrung! 🙂

Trägerdetails

Vor wenigen Tagen, in der Morgenkälte am HOAG-Radweg, gleich neben dem wochenendlichen Abfallabwurfplatz von Schnellrestaurantbesuchern:

hugo_hoag

Die Eiskristalle am Schriftzug sind tatsächlich echt und nicht per Plugin gerendert 😉
Am Schneidetisch ist mir dann erstmalig dieses Detail am Träger aufgefallen:

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Anscheinend wurde das Dings im Jahr 1919 von der GHH gedengelt.

Währenddessen, beim Umscherembau

Entlang des Emscherufers mussten bisher schon einige Bäume ihr Leben lassen. Aber wer schön sein will, muss Opfer bringen.

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(Wobei Schönheit immer relativ ist, wenn ich mir den Renaturierungsversuch Umbau der kleinen Emscher ins Gedächtnis rufe.)

Immerhin hat das Abholzen auch ein paar verborgene Schätze ans Tageslicht gebracht.

Wie gesagt, Schönheit ist relativ.