Oberhausener Mautstation


Wie ich erst heute erfahren habe, wurde bereits am Karnevalswochenende die Einführung einer lokalen Oberhausener Maut beschlossen, die zum 1. April 2015 in Kraft treten soll.

Zunächst wird die Essener Straße als Teststrecke etabliert. An der geschichtsträchtigen Lipperner Zollstation werden Besucher aus Essen bald kräftig zur Kasse gebeten. Die bestehende Infrastruktur der Zollstation kann dabei übernommen werden:

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(Eventuell ist eine Verlängerung der Schranke in Betracht zu ziehen, da sie nicht über den gesamten Fahrstreifen abgesenkt werden kann.)

Oberhausener Autofahrer werden gebeten, die bekannten Nebenstrecken zu nutzen. Ein Ausgleich der Mautgebühr über Essensmarken oder dergleichen ist zur Zeit für die Oberhausener Autofahrer nicht vorgesehen.

Und das war jetzt nur ein schwacher Aprilscherz Märzscherz 🙂

Hoffentlich werden wir morgen nicht wieder von ähnlich langweiligen Aprilscherzen überrollt.

Lyzeum, quo vadis?

Was wird eigentlich aus dem schönen Bau?

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Ich habe schon lange nix mehr darüber gehört. Ein bisschen Absperrung ist da. Aber man kann ums Gebäude herumlaufen. Und nebenan ist die “Landesbausparkasse”.

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Schade für so ein schönes altes Denkmal.

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Und da fällt mir ein: Hat das Oberhausener Wappen nicht eigentlich 5 Türmchen am oberen Rand?

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Wo ist denn der Stollen hin?

Vor einigen Jahren wurden zwei der ehemaligen Zugänge zu den Stollen inner-/unterhalb der Knappenhalde freigelegt. Inzwischen ist ein Stolleneingang (an der Bahnseite) komplett verschwunden:

stollen_heute

Anscheinend ist dort eine Menge Geröll hinabgerutscht und hat den Eingang verschüttet. Ich habe keine Ahnung, ob das Absicht war oder ob es auf natürlichem Wege entstanden ist.

Vor ein paar Jahren sah es da noch so aus:

stollen_frueher

Da stand ein Baum im Weg 🙂

Die Stunde der Erde

Heute ist es wieder so weit. Für eine Stunde wird das Licht ausgeschaltet:

stunde_der_erde

Gähn. Nette Idee mit Symbolcharakter (if any???), aber der Erde nützt das Lichtausschalten so irgendwie nix, glaube ich. Vielleicht essen wir dann unser Abendessen im Dunkeln und freuen uns auf ein paar wenige Cent weniger auf der Stromrechnung. Die Energie, die wir sparen, muss aber trotzdem irgendwo hin, schließlich wird nicht weniger davon produziert gewandelt. Und fließt sie nicht durch unseren Wolfram-Faden unsere Leuchtdiode, dann verpufft sie als Abwärme im Kraftwerk. Oder bekommt maximal noch als kinetische Energie im Speichersee eine zweite Chance (mit ein paar Entropie-Abstrichen).

Ich möchte die Idee an sich nicht schlecht reden. Sie ist aber nicht nachhaltig. Nach der dunklen Stunde geht man mit einem hochbefriedigten Gewissen ins Bett und schläft vor dem laufenden Fernseher ein. Und wie viele Kilowattstunden hat wohl das (besondere Kerzenschein-) Essen im wahrsten Sinne verbraten, sowohl bei der Zubereitung als auch vorher bei der Aufzucht und dem Transport von Tieren und Pflanzen?

Wir lassen unser Licht überwiegend an. Wir haben nämlich vor kurzem angefangen, von Energiesparlampen auf LED-Leuchtmittel umzurüsten. Damit sparen wir nun jeden Tag auch eine Art “kleine Stunde der Erde” 😉

Und jetzt mal Fischbutter… Jeder Tag ist ein „Tag der Erde“. Jeder. Der Spruch „Wir haben nur eine Erde“ klingt zwar abgenudelt, trifft es aber. Wir sollten an jedem Tag auf unsere Erde aufpassen und uns nicht darauf verlassen, dass ein paar Minuten ohne Licht unserem Gewissen oder gar der Erde hilft.

Rätselbild sans Rätsel avec Rorschach

Der hirnige Titel deutet es schon an: es folgt ein lückenfüllender Blogpost 🙂

Was erkennst du alles auf diesem Bild:

raetsel_sans_raetsel_avec_rorschach

Einige sehen da einen biertrinkenden Kaktus. Einige ein großes Gesicht. Wieder einige drei stark kopfbehaarte Könige auf einem Kamel mit riesenlanger Nase und lachendem Mund. Einige erkennen den Grand Canyon. Andere sehen nackte Frauen (das ist aber ein anderes Problem).

Ich sehe nur eine Weide, extrem dusselig fotografiert im Gegenlicht mit störenden Stromleitungen und stimmungszerstörender Straße im Hintergrund.

Ampel_Fail

Ich wollte nur mal kurz darauf hinweisen. Wenn man an der Neukölner Straße anner Ampel auf der Geradeaus-Spur steht, sieht man die linke Ampel nicht wirklich:

ampel_fail

Aber es gibt schlimmeres.

Schelm

Bin ich eigentlich der Einzige, der die linke Figur an der Oberhausener Rathausfront “interessant” findet?

schelm

I mean, was hat der da in der Hand? Einen Hammer? Vielleicht etwas unglücklich platziert:

schelm_grossVielleicht ist auch einfach meine Fantasie zu weit fortgeschritten 🙂

Rätselbild

Da habe ich mal wieder ein Bild gefunden, das ich vor ein paar Jahren aufgenommen habe und konnte mich tatsächlich nicht mehr erinnern, wo das war:

raetselpataetzel

Ich glaube, das war irgendwo inner Olga in Ost-Erfeld. Vom Schwarzen Tor runtergeknipst?

Man wird oller und vergessener, wie mein Vatta gesagt hätte 🙂

Doppelt doof

Wie ich letzte Woche bereits gemutmaßt habe, ist der Müllberg vor dem Bunker Baustraße in Ost-Erfeld nun weg. Ich weiß nicht, ob das jetzt passiert ist, weil Super Sauber Oberhausen wieder unterwegs ist, oder ob eine der Aufsichtspersonen darauf aufmerksam wurde. Sei’s drum, der Dreck ist weg.

Natürlich gibt es noch viele solcher Abfall-Hot-Spots in Oberhausen. “Beliebt” und immer gut gefüllt ist der Parkplatz gegenüber der Burg Vondern. Diesmal gab es so etwas wie Kabelreste:

doppelt_doof

Das ist doppelt doof. Primärdoof natürlich wegen des unmöglichen Umgangs mit der Umwelt. Sekundärdoof, weil es für „echte“ Kabelreste echtes Geld im Austausch gibt. Ich denke mal, dass es für den Haufen dort oben (wenn er mit Kupfer gefüllt wäre) mindestens ein gutes Abendessen für zwei Personen gäbe.

Und da ich gerade wieder im Element war, habe ich mich an einen meiner ehemaligen Lieblingsplätze von vor 30 Jahren erinnert. Damals war der Bereich zwischen Hauptpostgebäude und DGB-Parkplatz an der Friedrich-Karl-Straße ein beliebtes Pflaster bei uns Viertel- bis Halbwüchsigen. Besonders begehrt war der versteckte Platz auf der Eisenbahnbrücke, die sich über die Concordiastraße spannt. Ja, da gab es wirklich einen kleinen Platz. Da hat es mich heute irgendwie instinktiv hingezogen. Natürlich sieht es da heute so aus, wie ich befürchtet habe:

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Ein halber Schrank liegt dort herum. Und noch viel mehr Dinge, die da irgendwie nicht hingehören:

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Ernsthaft, da haben wir vor 30 Jahren noch gespielt. Heute sieht es dort fast “wohnlich” aus. Es ist zum Erbrechen. Sicherlich stören die Dinge da oben niemanden. Vermutlich werden auch die wenigsten Oberhausener diese Stelle jemals zu Gesicht bekommen. Zur Verdeutlichung, wo die Stelle ist, gibt es hier noch eine Außenansicht von vor der Brücke:

ernsthaft

Oh, und das war jetzt fast (unfreiwillig) witzig mit dem Plakat…

Dubiose Mauerreste

Vorhin, im Kaisergarten entdeckt:

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Für den einen sind es nur Mauerreste. Für mich könnte es auch wieder ein vergessener Bunkereingang sein. Leider finde ich auf keiner meiner Karten irgendwelche Hinweise, dass dort ein Gebäude gestanden oder sich ein Bunker befunden hat. Ich gehe auch nicht davon aus, dass es etwas mit Bunkern zu tun hat, die Mauerreste sind dafür zu unüblich (obwohl das Gebilde circa 3-4 Meter oberirdisch verläuft und sich unter einem kleinen Hügel befindet).

Falls also jemand sachdienliche Hinweise hat, was es sein könnte… Ihr wisst schon: schreibt mir 🙂