Der Ostroper

Ich habe keine Ahnung, von wann dieses Schild ist, sollte aber schon etwas älter sein. Gefunden habe ich es, als ich nach dem Briefbeschwerer gesucht habe.

ostroper

 

Der Rahmen ist etwas zerbeult und von Flugrost befallen, aber mit ein bisschen dengeln und 40%-Korn wird der bestimmt bald wieder wie neu sein 🙂

 

Strym bleibt Strym

Auch in diesem Jahr fand das Strymer Volksfest statt.

strym

Auf Grund der übermäßigen Verwässerung blieb das Gedränge dieses Jahr etwas übersichtlich. Aber nächstes Jahr scheint bestimmt wieder die Sonne.

Und was ich eigentlich sagen wollte: “Strym” ist die Abkürzung von Styrum, erfunden 2004 vom Gerd aus Dülm Smiley Ich glaube, er glaubt heute noch, dass Styrum wirklich Strümm heißt. Aber das ist eine andere Geschichte… Viele Grüße von Obrehasuen nach Dülm!

Mit oder ohne Lichtsignalanlagensignalgeber?

Nachdem der Sturm letztens einen Teil der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Friedrich-Karl-Str./Hermann-Albertz-Str. gehimmelt hat, blinkert dort nur noch das Gelblicht und man muss auf der Friedrich-Karl-Str. manuell Acht haben.

kreuzung

Zunächst war ich natürlich verärgert, dass die Ampel ausgefallen ist. Inzwischen bin ich ein paar Mal dort langgefahren und war etwas überrascht, dass man jetzt schneller vorwärts kommt. Ich habe vor dieser Kreuzung (und der nächsten an der Grenzstraße) eh immer Angst, dass jemand von rechts oder links noch schnell über die Ampel huscht. Ich fahre daher relativ langsam um die Ecke, damit ich es wenigstens noch sehe, wenn mir einer in die Karre fährt Smiley

Nein, ich möchte nicht, dass die Ampel abgeschafft wird. Immerhin ist nebenan eine Schule. Aber ich war doch sehr erstaunt, dass man an dieser Stelle trotz nicht vorhandener Ampel (zumindest gefühlt) schneller vorwärts kommt. Das wäre doch mal eine Frage für den Verkehrspsychologen Smiley

Knoten in Strekade

Seit kurzem gibt es einen neuen Knoten in Strekade:

knoten

Dieser sogenannte “Brückenknotenpunkt” stammt von der Weseler Rheinbrücke, die 2009 abgebrochen wurde.

Irgendwie keine Qual der Wahl

Die Wahl rückt näher und ich wage mal einen ersten Ausblick auf das Ergebnis in Oberhausen.
Ich finde den Wahlkampf aktuell etwas unspannend. Die SPD wartet mit ihrem rotgepinselten Gasometer Scheibengasbehälter und „Weiter geht’s!“ auf. Das ist nicht nur kreativitätsleer sondern irgendwie schon 1983. Und mal ehrlich: „Soll es so weitergehen?“
Die CDU lockt immerhin schon mal die Autofahrer mit grüner Welle und Freiparken am Kaisergarten. Damit trifft sie natürlich sofort den (auch meinen) Nerv, wenigstens auf den ersten Blick. Langfristig ist das aber etwas wenig. Bei den Grünen und der FDP denke ich gerade nur an grün, gelb und blau. Mehr habe ich davon nicht mitgenommen. Und die Linken sind „richtig rot und unbestechlich“. (Nanu, was impliziert denn dieser Satz? Wer ist denn bestechlich?)
filz

BOB hat sich mit seinem „spezialdemokratischem Filz“ zwar ins Gedächtnis gebrannt, allerdings eher als Kalauer. Ob diese Wortkombination in Oberhausen gut ankommt?

Dies sind so meine Gedanken wenn ich durch Oberhausen fahre und die Wahlplakate sehe. Selbstverständlich haben die Parteien noch weitere Dinge im Programm Wahlversprechen.

Aber die klingen in meinen Ohren schon jahrelang gleichlautend. Nach der Wahl hat man ja immer genug Zeit, um seine Versprechen einzulösen. Wenn nicht dummerweise plötzlich wieder Wahl wäre 🙂

Viele Menschen sehen aber nicht jeden Tag auf den Homepages der Parteien nach, um das aktuelle Programm die aktuellen Versprechen einzusehen. Da müssen die Plakate im öffentlichen Raum nun mal reichen. Und die Rezeption derselben entscheidet wohl mehr über den Wahlausgang als jede noch so gut geplante Wahlkampfveranstaltung, bei der eine Handvoll Besucher erscheint.

Aber jetzt zurück zur Oberhausener Realität. Ich kann mich erinnern, dass schon in meiner Kindheit immer zwei Dinge bei den Wahlen wichtig waren. Erstens muss man wählen gehen. Zweitens kann man nur SPD wählen. (Würde man als „Arbeiterkind“ nicht SPD wählen, dann wäre das ein Schlag ins Gesicht seiner Vorfahren.)

Es gab anscheinend eh nur zwei Parteien: SPD und CDU. CSU war zu weit weg, aber auch die CSU war irgendwie CDU.
Willy Brandt, Luise Albertz und van den Mond waren die Namen der Stunde. Helmut Kohl wurde ab 1982 kritisch beäugt. Aber in Oberhausen war man sich sicher: es gibt hier nur SPD. Das war schon immer so, das wird sich nie ändern.
So ist es auch heute noch. Ich kann mich an einen Wahlstand (nicht von der SPD) erinnern, der vor einigen Jahren mal auf der Marktstraße stand. Der Broschürenverteiler wurde von einem älteren Herrn lautstark darüber aufgeklärt, dass seine Wahlentscheidung feststünde. Er habe schon immer die SPD gewählt und werde dies auch in Zukunft tun.

Das ist natürlich nur meine Wahrnehmung der Ereignisse, aber ich habe irgendwie im Gefühl, dass die SPD auch diesmal in Oberhausen nicht als Verlierer dasteht.

Nein, ich schließe darüber jetzt keine Wette ab 🙂

Budeweg

Kaum ist man mal ein paar Tage auf den Lofoten, schon brennt halb Vonderort ab!
Die Bude im Nordteil von Vonderort (am Spielplatz) ist vor ein paar Tagen abgefackelt.

budeweg2

budeweg1
Schade, hängen doch viele Jahre Erinnerungen daran. Vor 30++ Jahren wurde diese Bude von einem griechischen Ehepaar betrieben. Fast täglich habe ich dort mein Eis und/oder meine Pommes vernascht.
Öfters bekam ich dann mal die eine oder andere Süßigkeit von  den Betreibern zugesteckt.
Vor der Bude saßen fast immer die gleichen Leute und haben fast immer das gleiche gegessen oder getrunken. Meist getrunken.
Den großen Spielplatz nebenan gab es noch nicht, dafür aber mehrere Bolzplätze. Die Bocciabahnen waren noch gut besucht und ich durfte manchmal auch eine Kugel werfen. (Dort habe ich auch gelernt, dass die ganz kleine Kugel “Pallino” genannt wird.)
Praktisch waren die Toiletten an der Bude. Früher waren sie noch geöffnet und gut gepflegt. In den letzten Jahren stand ich dort meist vor verschlossenen Türen.
Nun ist das Gebäude nur noch ein elendes Häufchen Asche. Und ich vermute einfach mal, dass es bald ersatzlos abgerissen wird. Damit wird erneut ein Stück meiner Jugend verschwinden. (Sentimentalität ist so toll :))

PS: Ich hoffe, dass der Abriss schnell geschieht, immerhin ist nebenan ein Kinderspielplatz. Alternativ könnte man übergangsweise auch einen halbwegs massiven Zaun aufstellen. Ein Flatterband genügt nicht.