Eine neue Partei in Oberhausen?

Es gibt eine neue Partei in Oberhausen: BOB, das Bündnis Oberhausener Bürger.

Es ist gut, wenn politikverdrossene Bürger versuchen, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Hat etwas von Abenteuerlust und Pioniergeist. Nicht nur immer meckern, sondern aktiv etwas tun.

Ich frage mich allerdings, wie weit diese Wählergemeinschaft Partei kommen wird.

Wenn ich an “BOB” denke, denke ich unweigerlich auch an “WSO”, “John-Lennon-Platz”, “Osterfelder Stammtisch”. Wenn viele Leute an vielen Sachen gleichzeitig dran sind, können sich die vielen Leute dann letztlich auf gemeinsame Ziele einigen? Oder steht für die einen nur die Neubebauung am John-Lennon-Platz im Vordergrund? Und für die anderen lediglich der Ost-Erfelder Garten-DOM? Und wieder andere denken höchstens an ihr Strekade? Wäre es für die einzelnen Gruppierungen nicht besser gewesen, ihr lokales (meist singuläres) Ziel selbst zu erreichen? Verpufft die Energie der Einzelnen im Topf der kumulierten Parteiziele? Oder scheitert die Partei letztlich sogar an inneren Querelen?

Ich bin gespannt, ob und wie BOB die Bürger in seinen Bann ziehen kann.

The Lost Showcase

Letztens, am Altmarkt: ein uralter Schaukasten mit teilweise vergangenen Geschäften. Auf jeden Fall hängen darin schon einige Sachen seit mindestens 20 Jahren (alte Postleitzahl “4200”). Ist mir irgendwie noch nie aufgefallen, obwohl ich ständig daran vorbeilaufe Smiley