100 Jahre Stadt Strekade

(Sorry, hätte sich sonst nicht gereimt Zwinkerndes Smiley )

Jedenfalls hat Sterkrade seit 100 Jahren Stadtrechte und das wird natürlich schon die ganze Zeit gefeiert.

Jetzt wurde der uralte Betonlettern-Schriftzug vom Bahndamm am Eugen-zur-Nieden-Ring wieder aufgestellt.

strekade

Und schon damals wurde das erste “E” betont, wie auch heute noch:

strekade_tor

Smiley

Die aktuelle Verkehrslage

kaosDie aktuelle Verkehrslage in Oberhausen ist wohl eher chaotisch (schmeichelhaft ausgedrückt). An viele Dinge habe ich mich schon gewöhnt (Was soll ich eigentlich machen, wenn die Duisburger Straße wieder freigegeben wird???).

Die meisten Baustellen und Umleitungen nehme ich daher völlig gelassen hin. So lernt man durch die sehr vielen, teils komplizierten Umleitungen wenigstens mal andere Stadtteile von Oberhausen kennen.

Aber was mich an fast allen Baustellen extrem aufregt: Die Anzahl der Bauarbeiter sinkt proportional mit der Größe der Baustelle. Ist das eine Art Naturgesetz?

Kaisergartenparken II

Schon gesehen? Am Kaisergarten stehen schon einige Parkscheinautomaten. Hui! das ging jetzt aber flott! Kaum beschlossen, schon gebaut.

Die Randgebiete vom Kaisergarten (ist Stadion Niederrhein noch Randgebiet?) sollen auch mit Parkgebühren bedacht werden. Unter anderem aber auch die Siedlung Grafenbusch. Nanu? Ich dachte immer, da darf man nur hineinfahren, wenn man Anwohner ist? Und plötzlich könnte man da einfach so Parkautomaten hinstellen? Interessante Idee, die mich wieder einmal komplett zum Nachdenken bringt.

Aber immerhin weiß ich jetzt, wofür die neue Brücke am Kaisergarten ist: Damit man sagen kann, dass das Stadion Niederrhein ein Randgebiet vom Kaisergarten ist und man dort Parkgebühren erheben kann. Schlau, schlau…

Zum Rest habe ich mich hier schon ausgelassen.

Meine Schwarzmaler-Prognose: Die Einnahmen durch Parkgebühren werden weitaus niedriger ausfallen als erwartet und das Tiergehege klagt über Besucherrückgang.

Die Markthalle

Die Stadt Oberhausen Das OGM hat die Markthalle gekauft. So weit, so gut. Und nun? Ich bin ziemlich gespannt, aber eigentlich auch völlig ratlos was nun passieren wird.

Wird die Halle saniert und umgenutzt? Ist vermutlich zu teuer und es gibt niemanden, der sie nutzen möchte. Aber hey, man könnte endlich mal die Fenster putzen und die Halle ein wenig besser präsentieren. Zur Zeit ist sie mehr ein “Lost Place”.

Wird sie abgerissen? Ist zwar auch nicht so ganz billig, aber vermutlich die einzige „Lösung“ in den Augen einiger Leute. Dann ist das schöne Gebäude weg und stattdessen entsteht eine Grünfläche entsteht irgendwann eine Hand voll kostenpflichtiger Parkplätze. In meinen Augen eine „Lösung“, die völlig daneben ist.
Der Irrwitz mit dem „man könnte dann dort das Arbeitsamt neu bauen“ ist doch wohl wirklich nur ein ganz schlechter Scherz aus dem riesigen Sommerloch, oder?

Meine immer noch ratlose Prognose: Die bei einem (eventuellen) Abriss entstehende freie Fläche wird jahrelang brachliegen und ein Hunde-Klo werden. Niemand möchte dort noch etwas bauen. Irgendwann wird die Fläche zu einem Parkplatz, erst inoffiziell, dann offiziell mit Parkscheinen.
Falls die Halle nicht abgerissen wird, bleibt sie jahrelang in dem Zustand, in dem sie gerade ist. Danach wird sie abgerissen…

Und sonst noch so? Was war eigentlich mit der Umnutzung des Kaufhofs? Immerhin hat der Kaufhof nun seit >1 Jahr geschlossen. Ist inzwischen irgend einer der vielen (teilweise mutigen) Pläne umgesetzt? Nö.

Ach ja, wer sich noch an die alten Geschäfte der Markthalle erinnert, kann mir eine E-Mail schreiben.

Mottenkiste Vonderort

Vonderort, Nordseite, am heutigen großen Kinderspielplatz, vor ca. 10 Jahren:

spielplatzvonderort1

Die gleiche Stelle vor 36 Jahren:

spielplatzvonderort2

Die bunten Sechseckröhren im Vordergrund (oberes Bild) sind nun auf dem Wasserspielplatz im Südteil. Die im Hintergrund stehenden Röhren waren mit Beton gefüllt und sind inzwischen verschwunden.

Der “Abakus” auf dem unteren Bild ist ebenfalls verschwunden, er stand zwischen dem Sandkasten und den stehenden Röhren. Hinter den Büschen im Hintergrund verläuft der Zaun zum Freibad. Er wurde mehrmals erhöht und befestigt. Dennoch gelang es einigen jugendlichen Taugenichtsen, das Freibad zu betreten, ohne Eintrittsgeld zu bezahlen.

Heute findet man dort nichts mehr außer dem “Sandkasten” und einer Sitzbank, die ihre besten Tage hinter sich hat.

Auf dem unteren Bild bin übrigens ich. Der Mann, der sich zu mir beugt, ist ein damaliger Nachbar von der Stöckmannstraße.

Emscherkunst

Letztens war ich im Haus Ripshorst und hab mir auf gleichem Weg den “tanzenden Strommast” nebenan strommastangeguckt. Er gehört zu der Aktion Emscherkunst, die zur Zeit läuft. Meine banausige Einstellung zu Kunst kennt man ja. Ich werde daher nicht viel dazu sagen. Ich bin nur etwas irritiert, dass ausgerechnet hier (ein paar hundert Meter neben einem ehemaligen Stahlwerk) ein so krummes Stahlteil aufgestellt wird. Hat das irgendeine Bedeutung? War der Oberhausener Stahl so schief? Oder ist das einfach nur bezugslose Kunst?

Ach ja: Ich finde immer noch, dass die Emscher an sich das größte Kunstwerk im Ruhrgebiet ist Smiley