14 Jahre diese Homepage

Im April 1999 ging die allererste Version meiner Homepage (www.ulrich-huhn.de) online. Damals noch mit selbst geschriebenem HTML und einem kleinen bisschen JavaScript. Enthusiasmus und Pioniergeist pur 🙂 Und heute ist sie schon 14 Jahre alt!

Ein Dank geht an alle Besucher und besonders an die vielen Leute, die mir im Laufe der Zeit wertvolle Hinweise, Dokumentationen und Literatur, Anekdoten und anderes Gedöns oder einfach nur seelischen Beistand geliefert haben 😉

Thanx and keep up the good work!

 

SpuSpWeiStk 2013

sportfestAn diesem Wochenende fand das Spiel- und Sportwochenende 2013 in Sterkrade statt. Auch dieses Jahr war das Fest gut organisiert und bot reichlich Abwechslung, unter anderem auch mit einem Trödelmarkt. An vielen InformationsstĂ€nden gab es die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich sportlich zu betĂ€tigen. Und nĂ€chstes Jahr werde ich dann auch vom Kran springen. Versprochen


Bei unseren MĂ€dels waren natĂŒrlich die Pferde der Hit schlechthin. Als Belohnung fĂŒr den kostenlosen Ritt auf dem Pferd gab es obendrein ein gĂŒldenes Hufeisen Smiley

Insgesamt ein kurzweiliges und relativ kostenarmes VergnĂŒgen. Lediglich der verkaufsoffene Sonntag passte in unseren Augen nicht so ganz (Wir wĂŒrdigen dennoch die geschickte Planung desselben). Und warum Autos ausgestellt wurden, erschließt sich uns gar nicht. Aber gut, Sponsoren mĂŒssen sein.

Pinkelpanik in der City

Hat schon mal jemand in letzter Zeit versucht, dringend ein Klo in der Innenstadt zu finden? Mit „dringend“ meine ich den Fall, dass die vierjĂ€hrige Tochter mit Hyper-Reizblase kurz vor dem Platzen steht und man die Wahl hat zwischen Klosuche und öffentlichem Blamieren mitten auf der Straße.

In diesem Fall entschied ich mich fĂŒr die Klosuche. Da unsere erste Anlaufquelle (das Kaufhof-Klo) nicht mehr existiert und die öffentlichen Toiletten entweder zu weit entfernt oder zu ominös erscheinen mussten wir einige LĂ€den abklappern.

Im ersten GeschÀft war zwar ein halböffentliches Klo, wir verzichteten jedoch freiwillig auf die Benutzung, da es etwas dreckig aus der WÀsche schaute. (Was denken sich eigentlich manche Menschen, wenn sie ein fremdes Klo benutzen??? Machen die das zu Hause auch so??? Das ist nicht nur eklig, das ist absolut widerwÀrtig!)

Im zweiten GeschĂ€ft gab es (angeblich) keine Toilette, man verwies uns aber auf das NachbargeschĂ€ft, da es dort „eine Kundentoilette geben wĂŒrde“.

Im dritten GeschĂ€ft gab es (angeblich) keine Toilette, geschweige denn eine Kundentoilette, das sei „völliger Humbug was uns erzĂ€hlt worden ist“.

Auch der Hinweis, dass ein kleines MĂ€dchen kurz vor dem Platzen stehe erweichte die Angestellten nicht. Man bewegte sich anscheinend prinzipiell nicht einen Millimeter in Richtung Kundenfreundlichkeit. „Dann wĂŒrde es ja jeder wollen!“ konnte man in den Gesichtern lesen.

In einigen weiteren GeschÀften gab es zwar zu essen und zu trinken, aber keine Toiletten.

Ich sah uns schon mitten auf der Marktstraße stehen – uns öffentlich blamierend…

Dann endlich die Erlösung in einer Drogerie: „Klar, kein Problem, hinten durchgehen. NotfĂ€lle gehen immer!“

Danke! Wenigstens ein GeschĂ€ft, das vernĂŒnftig reagiert hat. Aber kann es wirklich sein, dass man so hilflos und aufgeschmissen in der Stadt steht, weil es nirgendwo eine erreichbare Toilette gibt?

In Zukunft werden wir allerdings sofort in Richtung StadtbĂŒcherei marschieren. Dort gibt es schöne, saubere Toiletten, die nix kosten und die man sofort benutzen kann.

Kaisergartenparken

Schon lĂ€nger wurde diskutiert, ob der Tierpark im Kaisergarten Eintritt erheben soll. Man sprach seinerzeit mal von 1 Euro. Inzwischen steht der Plan, dass jeder Besuch des Kaisergartens (also nicht nur des Tierparks) ParkgebĂŒhren kosten soll (so man denn mit dem Auto anreisen und dort abparken möchte).

Irgendwie werde ich das GefĂŒhl nicht los, dass da jemand keinen großen Aufwand treiben wollte und einfach die ĂŒbliche Rundum-Kelle geschwungen hat: “ParkgebĂŒhren fĂŒr alle und das Problem ist gelöst. Juchhei!”

Am meisten Ă€rgern sich vermutlich die Anwohner der Siedlung Grafenbusch darĂŒber. Zuerst die Gasometer-Besuchertrauben und nun auch noch die sonntĂ€gliche Kolonne von 5000 Autos, die dort auf der Suche nach einem Parkplatz herumgurken.

Außerdem bleibt zu hoffen, dass die ParkgebĂŒhren auch wirklich dem Kaisergarten bzw. dem Tierpark zugute kommen und nicht irgendwo auf dem Weg dorthin versickern! Mal gespannt, wie die Bilanz in ein paar Jahren aussieht.

Ach ja: der geneigte und ortskundige Autofahrer wird selbstverstĂ€ndlich auch in Zukunft kostenlos parken können, er muss sich nur zu helfen wissen Zwinkerndes Smiley Statt Geocaching heißt es nun Parkplatz-Caching. Viel Erfolg!

Keine Kunst mehr vor dem Schloss Oberhausen

Vor ein paar Tagen, morgens gegen 6 Uhr, bin ich am Schloss Oberhausen vorbeigefahren. Diesmal war es extra hell beleuchtet und ein Autokran stand davor. Da hamse wohl gerade die Skulptur von Keith Haring abgebaut. Nun ist sie weg. Und was soll ich sagen? Ich bin ja ein bekennender Kunstbanause, dementsprechend nĂŒchtern reagiere ich darauf.

Aus Fotografensicht kann ich nur sagen: Freie Sicht auf das Schloss! Endlich Fotos vom rosa Schloss machen ohne dieses knallgelbe Ding dort. Mal ehrlich, das Teil war doch stÀndig im Weg und hat sich, wenigstens vor dem fotografischen Hintergrund, immer mit dem Schloss gebissen. Kunst im öffentlichen Raum ist schön und gut. Aber einmal gucken reicht mir. Und retuschieren beugt immer die Wahrheit, gell?

Jetzt muss man nur noch die Konrad-Adenauer-Allee wieder auf Grundniveau des Schlosses bringen, die Emscher in ihr frĂŒheres Bett (vor dem Schloss) zwĂ€ngen und man hĂ€tte ein Oberhausener-Schloss-Supersupermotiv Zwinkerndes Smiley Bingo!

Ne, ernsthaft: Die Skultptur hat bestimmt einige Ein- und Durchreisende dazu gebracht, mal eben anzuhalten, um ein paar Fotos davon zu machen. Das war’s es dann aber vermutlich auch. So ein Riesenverlust ist es in meinen Augen daher nicht.

Eine Grundsatzdiskussion ĂŒber Kunst im öffentlichen Raum möchte ich jetzt nicht vom Zaun brechen. Ich bin halt Banause 🙂

Stadionparkplatzbaumkunst

Letztens, am Stadion, auf dem Parkplatz, an den BĂ€umen:

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Ein ganze Reihe von BÀumen, beworfen mit verknoteten Dingen, unter anderem auch kleinen BierfÀssern. Das ist doch mal richtige Kunst! Smiley

Trend zum Neuanfang?

Nun sind auch zwei meiner All-Time-Heroes verschwunden: Rad & Schiene auf der Friedrich-Karl-Straße und Blumen Frensch auf der Marktstraße.

DafĂŒr ist dann ein EiscafĂ© auf der unteren Marktstraße hinzugekommen. Wandelt sich die Innenstadt nun endlich zum Flanierviertel wie das Bermudadreieck in Bochum? Ich glaube immer noch, dass ein derartiger Wandel die letzte Chance fĂŒr die Innenstadt ist. Restaurants, Kneipen, CafĂ©s, VergnĂŒgen und Kurzweil und zwischendurch ein bisschen was fĂŒr die Nahversorgung. GrĂ¶ĂŸenwahnsinnig, wie ich nun mal bin, stelle ich mir sogar ein paar Clubs vor, die bis zum nĂ€chsten Morgen geöffnet haben (damals hießen die Dinger “Discos”). Und hinterher leicht angesĂ€uselt zu Brötchen Josef und den Tag bis mittags aus-chillen lassen. Das wĂ€r’s doch?

Ich glaube daran, dass dies funktionieren könnte, selbst noch in Oberhausen. Allerdings glaube ich nicht daran, dass dies jemals umgesetzt und damit RealitĂ€t wird Smiley Die Oberhausener Innenstadt ist und bleibt unbelebt. (Und daran kann auch ein regelmĂ€ĂŸiger Stoffmarkt nichts Ă€ndern.)

Ach ja: Wo sind eigentlich die SpielgerÀte und die SitzbÀnke, die bis vor kurzem noch vor dem neuen Eiscafé standen? Ein kleiner, feiner Verlust. Schelm, wer