Elektrikbuch

Jetzt habe ich endlich mal einen E-Book-Reader (Kindle). Den gab’s sehr günstig zu einem Zeitschriften-Abo dabei.

Ich habe das Ding nun schon über einen Monat. Und was soll ich sagen? Ich kann die E-Book-Euphorie natürlich nicht so wirklich teilen.

Erst mal die Vorteile: Hunderte Bücher auf kleinem Raum. Akku hält ewig. Download von Inhalten geht rasend schnell. Displaydarstellung ist sehr schön lesbar.

Jetzt die Nachteile: Ich habe noch nicht ein einziges Buch zu Ende gelesen. Irgendwie ist das nicht das gleiche, wenn man ein paar Bits statt Papier in den Händen hält. Mir fehlt die Schwere eines Buchs und die Möglichkeit, hundert Seiten in ein paar Sekunden zu überfliegen und die wichtigen Stellen herauszupicken. Anscheinend ist es einfach eine Glaubensfrage 😉

Das Ding steht jetzt im Regal und dient als Bild (wenn man’s ausmacht, kommen abwechselnde Standbilder in die elektronische Tinte). Hm, war das im Sinne des Erfinders?

Kinderkarneval

kinderkarneval

Natürlich waren wir auch dieses Jahr mit den Kindern auf dem Ost-Erfelder Kinderkarnevalszug. Und natürlich waren auch dieses Jahr die älteren Leute dort, bewaffnet mit einem Stapel Plastiktüten und umgedrehten Schirmen. Sie haben bis aufs Blut um den bunten Plastikball gekämpft, sich vor die Räder der Wagen geworfen und die Prinzen persönlich um Bonbon-Almosen gebeten.

Ich frage mich ernsthaft, was die mit dem ganzen Klimbim und den harten Klümbskes das ganze Jahr über machen? So viel Enkel können die gar nicht haben.

Helau!

Cafe Journal

Was ist eigentlich aus dem Cafe Journal geworden? Plötzlich war es weg und ward nie wieder gesehen. Einzig die Reklame hängt dort seit eh und je. Die Schließung könnte jetzt aber auch schon 15-20 Jahre her sein?

cafejournal

Liebe EvO,

seit 8725 Jahren ist unsere Familie bei dir verstromt. Wir denken, es reicht nun. Wir warten jedes Jahr darauf, dass du uns freudig erregt postalisch entgegentrittst und mit poppig bunten, orangefarbigen Lettern auf eine Senkung der Energiepreise hinweist. Vermutlich können wir darauf noch 8725 Jahre warten.

Gott sei gepriesen, dem Verbraucher steht offen, welchem Energiewandler er sein Geld in den Rachen wirft anvertraut. Wir schauen uns nun in Ruhe um und suchen eine schönere Tochter als du es je gewesen bist. Vielleicht sparen wir nicht Unmengen an Energiekosten, aber doch ein paar Euro. Und das ist uns der Aufwand mehr als wert. Das haben wir ja schon bei der Sparkasse gemacht.

Auf Wiedersehen EvO, es war schön mit dir wir kommen vielleicht zu dir zurück, wenn du deine Preise für uns spürbar senkst. Gerne verzichten wir dann auch auf dein Imagemagazin, die öffentliche Wandelhalle und dein Sponsoring.

Eis unter…

… auch im Kaisergarten.

Der See ist voller Wassereis.

wassereis

Uneinigkeit dagegen bei dem Verbot:

b1

oder auch

b2

Im Zweifelsfall sollte man sich für die vorsichtige Variante entscheiden.

Sonst nix neues…

In den letzten Tagen ist nicht wirklich viel passiert in Oberhausen. Hier mal ein paar Dinge, die ich noch halbwegs bemerkenswert finde:

Das Legoland zieht von DU nach OB – Prima! Endlich kommt mal etwas neues für die Kinder. Hoffentlich wird das nicht so ein Schauspiel wie mit der Skihalle und mit dem Kindermuseum und mit dem gläsernen Menschen (erinnert sich noch jemand daran?)

Im ehemaligen Mensing-Haus eröffnet ein Outlet-Store – Gähn. Wie lange geben wir ihm? 9 Monate? Max. 12?

Den Markthändlern friert alles ein – Glaube ich gern, angesichts der aktuellen Temperaturen. Aber von welchem “Markt” reden wir hier? Sterkrade etwa? In der alten Mitte gibt’s meiner Ansicht nach keinen Markt mehr.

Die Kanäle frieren ein, Rohre platzen, Milliarden Kubikmeter Wassereis auf den Straßen – Nicht wirklich, wäre aber prima für ein Foto und mal wieder eine richtige Attraktion Smiley

Der Rhein-Herne-Kanal ist mit Packeis bedeckt – Extra eingeflogen aus der Arktis. Immerhin sieht es relativ schön aus:

eiskanal1

eiskanal2

 

Und heute, am Tag der weltweiten Polizeikontrollen – habe ich persönlich nicht einen einzigen Blitzer gesehen, obwohl ich den halben Tag im Auto verbracht habe. OK, ich gebe es zu: ich bin langsamer als sonst gefahren. Der Zweck wurde also erfüllt.

Und das war’s auch schon. Wie gesagt: Oberhausen ist zur Zeit eine sterbenslangweilige Stadt.