Ok, einer noch…

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nichts mehr über Oberhausen bloggen. Aber heute waren wir mal wieder in der Stadt. Eigentlich wollte ich die nächsten Male lieber ins Bero fahren, weil wir ja letztens ein Knöllchen bekommen haben.
Wie auch immer… Ich war also in der Stadt und habe vor der Hauptpost geparkt. Und natürlich ein Parkzettelchen gezogen. Ich warf 60 Cent in den Parkscheinautomaten und dessen Anzeige sagte mir, dass ich überzahlt habe. Prima! dachte ich noch so bei mir. Dann haben die ja doch mal die Lektion gelernt und über die Feiertage die Gebühren gesenkt!?
Dem war natürlich nicht so. Die Wahrheit lautet: Die Höchstparkzeit beträgt dort 30 Minuten. Dafür darf man 50 Cent bezahlen. Nachdem ich dieses auf dem Automaten entziffert hatte, wollte ich natürlich mein Geld zurück und woanders parken. Der Automat weigerte sich aber beharrlich, die 60 Cent wieder auszuspucken. Also blieb ich dann dort 30 Minuten für 60 Cent stehen.
Das interessante an der Sache: 50 Meter weiter darf man für 50 Cent eine ganze Stunde parken. Darüber hinaus beträgt dort die Höchstparkdauer auch 3 Stunden.
Daher noch ein letztes Mal dieses Jahr zum Mitschreiben, damit es auch jeder verstanden hat: In der Oberhausener Innenstadt muss das Parken kostenlos sein, damit sich wenigstens noch ein paar wenige Kauflustige dorthin verirren! Ende der Durchsage.
Und verschärft schlimm finde ich, dass selbst die Parkgebühr anscheinend nicht einheitlich ist. Man wirft gewohnheitsgemäß 50 Cent in den Automaten und bleibt dann eine Stunde dort stehen. Das hätte bei mir heute aber wieder zu einem Knöllchen geführt. Nur gut, dass ich 60 Cent eingeworfen habe. Nur blöd, dass ich dabei 10 Cent verschenkt habe.

Fröhlige und gutsen!

Wie immer zu Weihnachten: Voll die Liebe von mich an dich und danke für die vielen Besuche! Darüber hinaus auch noch einen tollen Rutsch in Zwanzigzwölf!

merry

Abriss

Ein Teil des St. Elisabeth Krankenhauses wird abgerissen:

abriss1

Auch aus einer anderen Perspektive ein ungewohnter Anblick:

abriss2

Aber die Josefstraße und der Martin-Heix-Platz wirken nun irgendwie heller und luftiger.

Bodenfunde

Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Oberhausen hat man bei Bauarbeiten erstaunlicherweise alte Kellerreste gefunden.

zecheoberhausen

Nun… Steine im Boden, die einen ehemaligen Hohlraum umschließen. So gaaaanz außergewöhnlich ist das nun wirklich nicht, oder?

Same procedure…

Und wieder ist ein alteingesessenes Geschäft von uns gegangen: Fisch Schmitz.

Ich oute mich hiermit als exzessiven Fischesser. Ich esse Fisch in allen Variationen, in allen möglichen Darreichungsformen und tausenden Gouts (Surströmming mal ausgenommen). Um so trauriger bin ich über das Ende von Fisch Schmitz.

Gut, ich habe als Kind auch vor den Aquarien mit lebenden Weihnachtskarpfen gestanden. Draußen, in der bitteren Kälte. Und ich habe Rotz und Wasser geheult, weil ich die armen Karpfen doch alle retten wollte und denen ist bestimmt kalt und die Aquarien sind so eng und, und, und …

Und dann waren da noch die samstäglichen Gulaschkanonen mit  Erbsensuppe und so. Ich habe mich als kleines Blag immer gefragt, warum man das denn eine Kanone nennt. Aber es hat gedampft und lecker nach Suppe und brennendem Holz gerochen, oftmals die halbe Marktstraße lang. Wenn man längere Zeit neben der Kanone gestanden hatte, ist der ganze Qualm tief in die Klamotten gezogen und man hat noch bis nach Hause nach Grillkohle gerochen.

Nun ist vorbei. Ein paar letzte Zeilen hat Hans Schmitz noch geschrieben und vor den Laden gestellt:

fischschmitz

Das Plakat wirkt auf viele Leute vielleicht ein wenig lieblos. Ich glaube aber, der Mensch war wirklich traurig, als er die Zeilen verfasst hat.

Macht’s gut und danke für den Fisch! Smiley